Alle Dinge sind licht
Siehst du es nicht,
liegt es daran
dass dein Auge
noch nicht
durchbricht.
Alle Dinge sind licht
Siehst du es nicht,
liegt es daran
dass dein Auge
noch nicht
durchbricht.
Im Anfang sprach Gott
es werde Licht
Es werde Musik
das sagte er nicht
Denn Musik war
bevor alles Licht erst entstand
bereits göttliches Fühlen
göttliches Wollen
und alles umfassender
Gottesverstand
Und gäb’s nicht Musik
das verspreche ich dir
gäbs weder die Welt
noch ein Ich, Du und Wir
Und woll’n wir gebührend
Gott loben im Leben
wird Musik unsern Dank
in den Himmel erheben
Wenn du gehn musst
dann geh
Wenn du bleiben sollst
dann bleib
Wenn du tun willst
dann warte nicht
Alle Wege gehen hin
zum Licht
| Welche Gegenwart Gottes Kind deine warme Backe mich suchend und mitnehmend dein Händchen furchtlos der unendlichen Welt entgegengestreckt und damit den Punkt gesetzt und bestimmt das Hier und Jetzt Da ist Leben Sein und Sinn |
Man
wohnt
gewohnt
und lebt gewandt
und bleibt doch
alle Zeit gebannt
vor der Wand
obwohl man weiss
irgend wann
bin ich dran
bin auch ich dran
durch sie hindurch zu gehen
zu gehn
und zu sehn
wie die Dinge
– vor der Wand –
vergehn
und hinter der Wand
geliebt
von unbeschreibbar
göttlicher Hand
bestehn.
Wenn’s im Sommer noch die Illustrierten waren
die dem Nachmittag
ein wenig Zerstreuung schenkten,
so sind es jetzt,
neben all den Tagesmedien,
mehr die Bücher,
die in dieser dunklen Jahreszeit
die langen Abende erfüllen.
Und das eine,
das neben meinem Bette stets,
als Aufforderung, Aufmunterung,
als Hängematte, Rettungsanker,
als Forschungsstätte, Bahnstation
und immer als Begegnungs- und Gesundungsort,
sich mir zur Seite stellt,
das eine Buch,
das will und kann und darf
mich das ganze Jahr erquicken.
Durch seine Seiten allein
kann ich in die Welt
und in den Himmel schauen.