Wie habe ich mit mir gerungen
sah nur düstre Nebel, ach
du hast mir ein Lied gesungen
da ist mir etwas aufgesprungen
und junges Leben wurde wach
Wie habe ich mit mir gerungen
sah nur düstre Nebel, ach
du hast mir ein Lied gesungen
da ist mir etwas aufgesprungen
und junges Leben wurde wach
Blaues Band der Seele
das sich bindet
zwischen mir und dir
flicht unbemerkt
mir Ewigkeit ins Herz.
Wie eine Flügelfeder
streift der Gedanke an dich
meine Seele – so nah
Überwinde
das Getriebe
deiner Triebe
mit der Liebe
Heute ist ein schöner Tag – weil der liebe Gott dich mag
weil ich selber dich noch mager – du mein teurer Kassenschlager
schlag die Zeit mir um die Ohren – mit mir und dir ist nichts verloren
zusammen haben wir gewonnen – die wärmsten Sonnen
von Glück umsponnen – und tausend Tonnen Liebeswonnen
Ich bin dein, du bist mein
dies Gedichtlein ist so klein
weil es stets bei dir will sein
spricht aus meinem Herzelein
ich bin dein, du bist mein
usw. ….
Wenn heute dein Auge den Tag erblinzelt
Wenn ein Denklein dein Werden erspinzelt
wenn deine Sohle den Fussboden küsst
dann freut sich die Erde
dass Du bist
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Engel haben Flügel was unsre Beine leistern. Sie gehen Schritt für Schritt Das Licht das uns hell macht im Andern, |
Wie schön
heut Morgen
dir ade zu sagen
und zu wissen
nicht für immer, nein
nur für ein klein Kleinweilchen
schon heut Abend
darf ich wieder
bei dir sein
Über uns Sonne, Mond und Sterne
und über allem – in weit weiter Ferne
die werdende Welt
Unter uns Erde, darunter das Feuer
und unter allem die ungeheuer
wirkende Kraft
In uns das Ich, das Du und das Wir
und zuinnerst von allem
das Werden und Wirken
liebenden Seins