Das Herz sei wach
das Auge hell
die Hand bereit
dann wird die Zeit
mir gar nicht schnell
zum Ungemach
Vorbei das Aussen
innenwärts drängt
die föstelnde Seele
und wärmt sich an jeder Sekunde
die ich einer andere Seele
geschenkt
In Urzeit war die Sprache Brache.
Heute ist das Wort schon fort,
eh wir mit dem Denken dort.
Korn säht Korn
Gras säht Gras
Krieg säht Krieg
Hass säht Hass
Trauer säht Trauer
Lächeln säht Lächeln
Liebe säht Liebe
Frieden säht Frieden
Wenn die schöne Bestimmung
der guten Tage
sich sättigt und neigt
erfüllt jenes Ur-JA
zum Leben
mein weiteres Ahnen
für neues Werden
Mein längst Gewordenes
von dem ich nichts weiss
und immer schon bin
ER hat mir gerufenich hab’s nicht gehörtweil dieses Kind, das da schriemich gestörtIch sagte: „Sei still!“Da ist ES verstummtMir hat danachder Schädel gebrummtIch hab darauf etwaszu suchen begonnenund nichts gefunden,
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Den Tüchtigen gehört die Welt voller Tatenlust erklingt’s Und wie der Wille so der Leib mit Mut und Kraft gelingt’s und ist’s getan wohlan * und dann ein leises Spüren wo möchte es hinführen ein Lauschen, ein Erwarten Der Gemüse- und der Seelengarten Wie gut Du doch pflegest die zweierlei Arten
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