Alle Beiträge von juerg

Freizeitkapitän Kirchenpräsident Evangelische Kirchgemeinde Lengwil Organist Kirchgemeinde Lengwil Grossvater von Jalynn, Amesh und Noe Vater von Christoff, Jonas, Florin, Benjamin, David und Anna Verheiratet mit Marianne Master Institutionen leiten und entwickeln (MAS Hochschule für Heilpädagogik) Schul- und Heimleiter Sonderschulheim Ekkharthof Lengwil Keyboarder Tanzduo Olo’S Klassenlehrer Ekkharthof Lengwil Diplom SHP am Heilpädagogischen Seminar Zürich (Hochschule für Heilpädagogik) Werklehrer Ekkharthof Lengwil Co-Leiter städtisches Jugendhaus Winterthur Werklehrerseminar an der Kunstgewerbeschule Zürich (Hochschule der Künste) Lehre als Möbelschreiner Geboren am 17.5.1956 in Affoltern am Albis

genesen

Ideen gestalten
das Leben erhalten
dem Ziele sich stellen
den Auftrag erfüllen

und

Das Leben geniessen
sich gehn lassen und fliessen
geführt ganz von Sinnen
erblühn und zerrinnen

Diese zwei Haltungen
sind zwei Seiten des Seins
wie beim Papierblatt
es gibt zwei oder keins

So sind wir gestellt
in die Tugend der Welt

Zerfliessend – das Leben erhalten
empfindend – Ideen gestalten
geniessend – den Auftrag erfüllen
gelassen – der Pflicht sich stellen

Lässt sich das eine
im andern erlösen
wird das Menschenwesen
genesen

 

Fremde

Ich bin bei dir

erlebe dich

spüre dich

nehme dich wahr

atme mit dir

atme dich

und werde ein Stück Du

 

Du bist mit mir

erlebst mich

und etwas von mir

haucht in dich

bleibt in dir

und du wirst ein Stück Mich

 

Aufnehmen ist geronnene Liebe

Das Bleibende ihr Geschenk

 

Auch du, Fremde oder Fremder

unsere Begegnung ist atmen

ich atme dich ein

nehme dich auf

und werde ein Teil du

ein Stück dich

ob Frau, ob Mann, ob Kind

und du atmest mich ein

erlebst mich

nimmst mich auf

und wirst ein Stück Mich

 

Begegnung

Quelle der Geschwister

Quelle der Erfüllung

Quelle des Friedens

 

 

Dramatik der Welle

Stille

Sie trügt am See

Wechselspiel der Elemente

wenn Winde gegen Wasser blasen

Wallen Wasser Wellen wogender Bogen

Wollen wallend wie Wände übereinander fallen

Wo Wogen gegen Wogen wogen schäumt der Kamm

Wo keine Gegend zugegen wogen Wellen gegen Nichts

Wo sie wo dagegen wogen, dann brischt die Gischt im Schaum

Und Wellen schlagen über und unter sich durch sich hindurch

Wo gehn die Wellen, wo gehn sie hin nach dem Wogen

Wenn sie leichter wellen als sie wiegen

Leichter wogen als sie wogen

Wenn sie – wechselseitig

Einander unterliegen

Sich besiegen

Im Liegen

Und im

Ruhn