{"id":505,"date":"2013-09-11T23:20:41","date_gmt":"2013-09-11T21:20:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.poetik.ch\/?page_id=505"},"modified":"2025-01-09T10:12:47","modified_gmt":"2025-01-09T08:12:47","slug":"gebete","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.poetik.ch\/?page_id=505","title":{"rendered":"Gebete"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gott gab mir F\u00fcsse<br \/>\n<\/strong>Gott gab mir F\u00fcsse, darauf zu stehn<br \/>\nGott gab mir Beine, damit zu gehn<br \/>\nGott gab mir H\u00e4nde, etwas zu tun<br \/>\nund Augen mit Lidern, zu sehn und zu ruhn<\/p>\n<p>Mein Gott, Du selber bist mir der Boden<br \/>\ndarauf zu stehen und darauf zu gehn<br \/>\nMein Gott, Du selber bist auch das Licht<br \/>\nworin wir die Sonn&#8216; und die Sternen sehn<\/p>\n<p>So will ich auf all meinen Wegen im Leben<br \/>\nim Gehen, im Stehen und auch im Ruhn<br \/>\nin Deinem Wesen mich f\u00fchlen<br \/>\nals Kind Deiner Liebe, Deinem Wirken und Tun<\/p>\n<p><strong><br \/>\nLiebe<br \/>\n<\/strong>Der liebenden Herzens<br \/>\nunter den Menschen weilt<br \/>\nist wie das Licht des Morgens<br \/>\nwenn die Sonne aufstrahlt<br \/>\neines Morgens ohne Wolken<br \/>\nVon ihrem Glanz nach dem Regen<br \/>\nsprosst das Gr\u00fcn aus der Erde<br \/>\n<em><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri; font-size: medium;\">Anlehnung an 2. Sam. 23,4<\/span><\/em><\/p>\n<p><strong><br \/>\nHaus-Segensspruch<\/strong><br \/>\nHier gehen Herzen ein und aus<br \/>\nGott segne drum das h\u00fcbsche Haus<br \/>\nEr schenke diesen Raumesh\u00fcllen<br \/>\ndass sie mit Fried&#8216; und Freud sich f\u00fcllen<\/p>\n<p><strong><br \/>\nErntedankgebet<br \/>\n<\/strong>Es ist Herbst geworden<br \/>\nAus dem frischen Gr\u00fcn des Fr\u00fchling<br \/>\naus den bunten Bl\u00fcten des Sommers<br \/>\nsind Fr\u00fcchte gereift,<br \/>\ndie uns Nahrung sind,<br \/>\nohne die wir nicht leben k\u00f6nnten<\/p>\n<p>Wunderbarer Sch\u00f6pfergott<br \/>\nJeden Morgen d\u00fcrfen wir<br \/>\nDeine sch\u00f6ne Erde betreten<br \/>\nund jeden Abend d\u00fcrfen wir uns<br \/>\nern\u00e4hrt und ges\u00e4ttigt ins Bett legen<br \/>\nund unsere Seele getrost deinen Engeln\u00a0 anvertrauen<\/p>\n<p>Heute wollen wir umkehren,<br \/>\nwollen \u2013 als Gemeinschaft \u2013 Dir<br \/>\nden Boden in unseren Herzen bereiten<br \/>\ndamit Du in uns erwachen kannst<br \/>\nwir wollen Dir Gaben reichen,<br \/>\ndie Dich ern\u00e4hren und s\u00e4ttigen<br \/>\nso dass Dein Tag ein Tag<br \/>\ndes Vertrauens und der Ruhe sein darf.<br \/>\nUnd nicht nur der Ruhe, sondern auch der Freude<br \/>\nund der Dankbarkeit<br \/>\nAmen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gott in mir<br \/>\n<\/strong>Mein Gott, du hast deine Krippe<br \/>\nauch bei mir hingestellt<br \/>\nhast dich bei mir eingenistet<br \/>\nWo aber DU bist<br \/>\nda ist Alles<br \/>\ndenn Du bist alles<br \/>\nNichts kann sein ohne dich<\/p>\n<p>Mein Gott, du hast dich bei mir eingenistet<br \/>\nNun ist nichts mehr<br \/>\nals nur DU<br \/>\nund mein dich betrachtendes Ich<\/p>\n<p>Mein Gott, du hast dich bei mir eingenistet<br \/>\nund nun bist du in mir<br \/>\nund weil nichts<br \/>\nneben dir sein kann<br \/>\nbin ich in dir so wie du in mir<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Stab\u00fcbergabe<\/strong><\/p>\n<p>Stab\u00fcbergabe, jeden Morgen, wenn ich erwache, meinen Leib ergreife und Verantwortung f\u00fcr ihn \u00fcbernehme.<\/p>\n<p>Stab\u00fcbergabe, jeden Abend,\u00a0 wenn ich meinen K\u00f6rper ins Bett lege, ihn Gott \u00fcbergebe, auf dass er ihn beh\u00fcte und erfrische.<\/p>\n<p>Dankbar bin ich f\u00fcr dieses Selbstverst\u00e4ndnis, mit der Gott mich durch seinen Engel erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<h4><span style=\"color: #000000;\"><em><strong>Mundart Schwiizerd\u00fctsch<\/strong><\/em><\/span><\/h4>\n<p><strong><br \/>\nHerbscht<\/strong><br \/>\nEs isch Herbscht worde<br \/>\nus em frische Gr\u00fcen vom Fr\u00fcelig<br \/>\nus de bunte Bl\u00fcte vom Summer<br \/>\nsind Fr\u00fccht grieffet<br \/>\nwo eus Nahrig sind,<br \/>\nohni die mir n\u00f6d ch\u00f6nted l\u00e4be<\/p>\n<p><strong>Wunderbare Sch\u00f6pfergott<\/strong><br \/>\njede Morge d\u00f6rfed mir<br \/>\ndiini sch\u00f6ni Erde betr\u00e4tte<br \/>\nund jede Abig d\u00f6rfed mir \u00f6is<br \/>\ngn\u00e4hrt und gs\u00e4ttiget is Bett legge<br \/>\nund euseri Seel getroscht diine \u00c4ngel<br \/>\naavertraue<\/p>\n<p>H\u00fct w\u00e4m&#8217;mir das umchehre<br \/>\nw\u00e4nd \u2013 als Gmeinschaft \u2013 Dir<br \/>\nde Bode i eusne Herze bereite<br \/>\ndamit du i eus verwache chasch.<br \/>\nMir w\u00e4nd dir Gabe sch\u00e4nke<br \/>\nwo Dich ern\u00e4hred und s\u00e4ttiged,<br \/>\nso dass au diin Tag<br \/>\nen Tag vom Vertraue und vo de Rueh sii d\u00f6rf.<br \/>\nUnd n\u00f6d nur vo der Rueh,<br \/>\nsondern au vo de Freud und vo de Dankbarkeit<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gott gab mir F\u00fcsse Gott gab mir F\u00fcsse, darauf zu stehn Gott gab mir Beine, damit zu gehn Gott gab mir H\u00e4nde, etwas zu tun und Augen mit Lidern, zu sehn und zu ruhn Mein Gott, Du selber bist mir der Boden darauf zu stehen und darauf zu gehn Mein Gott, Du selber bist auch &hellip; 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