{"id":1116,"date":"2015-12-15T09:09:05","date_gmt":"2015-12-15T07:09:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.poetik.ch\/?page_id=1116"},"modified":"2023-11-08T19:35:40","modified_gmt":"2023-11-08T17:35:40","slug":"gastautoren","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.poetik.ch\/?page_id=1116","title":{"rendered":"Gastautoren"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sonne stillst die wunde Pein<\/strong><\/p>\n<p>Sonne stillst die wunde Pein<br \/>\nund enttauchst dem Herzen mein<br \/>\njene Sonnenglutes Macht,<br \/>\ndie den Mensch zum Sch\u00f6pfer macht.<\/p>\n<p><em>Annette Goepfert<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ich glaube an das Alter<\/strong><\/p>\n<p>Und dann eines Tages alt sein<br \/>\nUnd noch lange nicht alles verstehen, nein,<br \/>\naber anfangen, aber lieben, aber ahnen,<br \/>\naber zusammenh\u00e4ngen mit Fernem und Unsagbarem,<br \/>\nbis in die Sterne hinein!<\/p>\n<p><em>Rainer Maria Rilke<span id=\"page3R_mcid8\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">,<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">an<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Arthur<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Holitscher am<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">13.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Dezember<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">1905<\/span><\/span><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sternenaugen<\/strong><\/p>\n<p>Ist es mutig, zuzugeben<br \/>\ndass ich mich manchmal wirklich traue,<br \/>\nmich dar\u00fcber zu wundern und mich zu fragen,<br \/>\nob unsere Augen wohl ein weiteres Zuhause<br \/>\nin den gro\u00dfen Sternenbahnen haben?<\/p>\n<p>Ein Zuhause, an einem andern Ort<br \/>\n&#8211; nicht hier, nicht dort &#8211;<br \/>\nsondern genau jetzt.<br \/>\nEin Zuhause in einem endlosen Netz<br \/>\naus Geschichten und bunten Farben,<br \/>\ndie ihre Wurzeln in diesen Planeten graben<br \/>\nund als Sterne bl\u00fchen.<\/p>\n<p>Ich erinnere mich manchmal an einen Platz,<br \/>\nden ich weder mit einem Satz,<br \/>\nnoch mit tausenden je erkl\u00e4ren k\u00f6nnte.<br \/>\nNur die Stille tr\u00e4gt ihn in meine H\u00e4nde<br \/>\n&#8211; ja, hier ist es laut &#8211;<br \/>\nsie fl\u00fcstert B\u00e4nde<br \/>\nvoller Liebesgeschichten und Schreckensm\u00e4rchen.<\/p>\n<p>Ist es mutig, zu glauben es g\u00e4be mehr als ein Ich,<br \/>\nvielleicht ein Wir, das zu uns allen B\u00e4nde spricht?<br \/>\nIst es mutig, gro\u00df zu tr\u00e4umen,<br \/>\nvon tausenden verzauberten B\u00e4umen?<br \/>\nIn unseren Herzen, die unter Schmerzen und Liebe vom Schatten ins Licht erbl\u00fchen<br \/>\noder als Herz dieser Welt, diesen Planeten verf\u00fchren<br \/>\nzu Farbenpracht und Winden,<br \/>\nerbl\u00fchen und entbinden.<\/p>\n<p>Ein ewiges Geb\u00e4ren und Sterben,<br \/>\nSein und Werden,<br \/>\nbis wir am Ende wie Felsen sind,<br \/>\ndie die Meeresbrandung sanft und wild durchsp\u00fclt<br \/>\nund die durch diese Erde reisen, als seien sie selbst.<\/p>\n<p>Es ist nicht nur mutig, es zuzugeben.<br \/>\nErst im Tun der Erkenntnis erwecken sich<br \/>\ndie Sterne in unseren Augen zum Leben.<br \/>\nEs f\u00e4llt mir schwer, manchmal zuzugeben<br \/>\ndass Mut eine Entscheidung ist.<br \/>\nIch will die Sterne in deinen Augen leuchten sehen<br \/>\nund durch meine &#8211; mutig &#8211; in Richtung Zuhause gehen.<\/p>\n<p><em>Marie Bayer<\/em><\/p>\n<p><strong>Septembermorgen<\/strong><\/p>\n<p>Im Nebel ruhet noch die Welt,<br \/>\nnoch tr\u00e4umen Wald und Wiesen;<br \/>\nbald siehst du, wenn der Schleier f\u00e4llt,<br \/>\nden blauen Himmel unverstellt,<br \/>\nherbstkr\u00e4ftig die ged\u00e4mpfte Welt<br \/>\nin warmem Golde flie\u00dfen.<\/p>\n<p><em>Eduard M\u00f6rike\u00a0 (1804 &#8211; 1875)<\/em><\/p>\n<p><strong><br \/>\nVom \u00dcbermenschen<\/strong><\/p>\n<p>H\u00fcte dich, gegen den Wind zu speien.<br \/>\nEin Recht, das du dir rauben kannst, sollst du dir nicht geben lassen.<br \/>\nWer sich nicht befehlen kann, der soll gehorchen. Und mancher kann sich befehlen, aber da fehlt noch viel, dass er sich auch gehorche.<br \/>\nSie verschlingen einander, und k\u00f6nnen sich nicht einmal verdauen.<br \/>\nNicht durch Zorn, durch Lachen t\u00f6tet man. Auf, lasst uns den Geist der Schwere t\u00f6ten!<\/p>\n<p><em>Aus &#8222;Also sprach Zarathustra&#8220;\u00a0 Friedrich Nietzsche<\/em><\/p>\n<p><strong><br \/>\nDu bist allein?<\/strong><\/p>\n<p>Du bist allein?<br \/>\n0 glaub es nicht!<br \/>\nDer Engel Atem, Klang und Licht<br \/>\nersteht in deinem Wort und spricht<br \/>\nund will empfunden sein.<\/p>\n<p>In Form und Farbe,<br \/>\nLust und Zwist<br \/>\ntut Stein und Tier sich kund,<br \/>\no Mensch, allein nur, weil <em>du <\/em>bist,<br \/>\nund nur mit dir im Bund.<\/p>\n<p>Durch deines Seins<br \/>\nverborgenen Ort<br \/>\ngeht alle Kreatur<br \/>\nund sucht in dir das Losungswort<br \/>\nauf dumpfer Sinne Spur.<\/p>\n<p>Nicht einen Tag<br \/>\nbist du allein,<br \/>\no Mensch, die ganze Welt<br \/>\nist g\u00f6ttlich dir ins Herz gestellt<br \/>\nund will entzaubert sein.<\/p>\n<p><em>Erika Beltle<\/em><\/p>\n<p><strong><br \/>\nAuf der Suche nach dem Geist<\/strong><\/p>\n<p>Was w\u00e4r&#8216; ein Gott, der nur von au\u00dfen stie\u00dfe<br \/>\nIm Kreis das All am Finger laufen lie\u00dfe?<br \/>\nIhm ziemt&#8217;s, die Welt im Innern zu bewegen,<br \/>\nNatur in sich, sich in Natur zu hegen,<br \/>\nSo da\u00df, was in ihm lebt und webt und ist,<br \/>\nNie seine Kraft, nie seinen Geist vermi\u00dft.<\/p>\n<p><em>Johann Wolfgang von Goethe<\/em><\/p>\n<p><strong><br \/>\nHOFFNUNG<\/strong><\/p>\n<p>Gott hat die Welt<br \/>\nim Schlechten wie im Guten<br \/>\nnicht so bestellt<br \/>\nwie wir es vermuten.<\/p>\n<p>Wir leben in Jahren voll Schrecken<br \/>\nin \u00c4ngsten vor Hagel und Brand<br \/>\nund wandern oft trostlose Strecken,<br \/>\nvermissend die g\u00f6ttliche Hand.<\/p>\n<p>Doch weiss ich: In Allem steckt Ordnung,<br \/>\nist Weisheit und g\u00f6ttlicher Geist,<br \/>\nder selbst in freudlosen Tagen<br \/>\nuns Ruh\u2019 und Erl\u00f6sung verheisst.<\/p>\n<p>Vertrau auf die Liebe und G\u00fcte,<br \/>\nauf h\u00f6here Hand und Regie,<br \/>\nauf das Wunder in Bethlehems H\u00fctte,<br \/>\ndenn so verzweifelst du nie!<\/p>\n<p><em>Karl Aurbach\u00a0\u00a0<\/em><span style=\"color: #3366ff;\"> (<a style=\"color: #3366ff;\" href=\"mailto:k.aurbach@solnet.ch\"><span style=\"text-decoration: underline;\">k.aurbach@solnet.ch<\/span><\/a>)<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #3366ff;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>Advent<\/strong><\/p>\n<p>Ich tr\u00e4umt von einem langen Zug<br \/>\nverh\u00fcllter menschlicher Gestalten<br \/>\nund jede eine Kerze trug,<br \/>\num die sich blasse H\u00e4nde falten.<\/p>\n<p>Und alle gingen zu dem Licht,<br \/>\ndas ferne noch das Dunkel hellte,<br \/>\nich sah kein einziges Gesicht,<br \/>\ndas sich dem Zug entgegen stellte.<\/p>\n<p>Doch wusste ich, dass viele waren<br \/>\nmit Tr\u00e4nen im verhang&#8217;nen Blick<br \/>\nund wenig nur mit wunderbarem<br \/>\nAufschauen zum ersehnten Gl\u00fcck<br \/>\nder noch so fernen Zukunftszeit,<br \/>\nda Menschen br\u00fcderlich sich einen.<br \/>\nUnd ist der dunkle Weg auch weit,<br \/>\ndas Licht wird immer st\u00e4rker scheinen.<\/p>\n<p><em>Fritz Salath\u00e9<\/em><\/p>\n<h2><strong>Advent<\/strong><\/h2>\n<p>Es treibt der Wind im Winterwalde<br \/>\ndie Flockenherde wie ein Hirt<br \/>\nund manche Tanne ahnt wie balde<br \/>\nsie fromm und lichterheilig wird.<br \/>\nUnd lauscht hinaus: den wei\u00dfen Wegen<br \/>\nstreckt sie die Zweige hin &#8211; bereit<br \/>\nund wehrt dem Wind und w\u00e4chst entgegen<br \/>\nder einen Nacht der Herrlichkeit.<\/p>\n<p><em>Rainer Maria Rilke<\/em><\/p>\n<h2><strong><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #0066cc;\">Yo no soy yo\u00a0\u00a0<\/span><\/span><\/strong><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #0066cc;\">(<\/span><\/span>Ich bin nicht ich)<strong><br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<p>Ich bin jener,<br \/>\nder an meiner Seite geht, ohne dass ich ihn erblicke,<br \/>\nden ich oft besuche<br \/>\nund den ich oft vergesse.<br \/>\nJener, der ruhig schweigt, wenn ich spreche,<br \/>\nder sanftm\u00fctig verzeiht, wenn ich hasse,<br \/>\nder umherschweift, wo ich nicht bin,<br \/>\nder aufrecht bleiben wird, wenn ich sterbe.<\/p>\n<div id=\"contentfont\" class=\"poem-entry\"><em>Yo no soy yo.<\/em><br \/>\n<em> Soy este<\/em><br \/>\n<em> que va a mi lado sin yo verlo,<\/em><br \/>\n<em> que, a veces, voy a ver,<\/em><br \/>\n<em> y que, a veces olvido.<\/em><br \/>\n<em> El que calla, sereno, cuando hablo,<\/em><br \/>\n<em> el que perdona, dulce, cuando odio,<\/em><br \/>\n<em> el que pasea por donde no estoy,<\/em><br \/>\n<em><em> el que quedar\u00e1 en pie cuando yo muera.<\/em><\/em><\/div>\n<p><!--\/poem-entry--><span style=\"color: #000000;\"><em>Juan Ram\u00f3n Jim\u00e9nez <\/em><\/span><\/p>\n<h2><strong>Aus der Theaterarbeit \u201eIm Dunkeln fischen\u201c<\/strong><\/h2>\n<p>Mengisch gsen ich<br \/>\nMengisch gsen i mich vo hinde<br \/>\nund lueg mr \u00fcber d\u2019Schultere.<\/p>\n<p>Mengisch gsen i bis zum Afang zruck,<br \/>\nzom s\u2019Stuna wieda z\u2019finda.<\/p>\n<p>Der Afang isch det,<br \/>\nwon i herkomma.<\/p>\n<p>Det, won ich tr\u00e4umt ha,<br \/>\nkomm i her.<\/p>\n<p>Mengisch gsen ich.<br \/>\nMengisch gsen i mich.<br \/>\nMengisch gsen i mich vo vorn<br \/>\nund lueg grad us.<\/p>\n<p>Mengisch gsen i bis zom End,<br \/>\nzom s\u2019F\u00fcrchta lera.<\/p>\n<p>S\u2019End isch det, won i anago.<\/p>\n<p>Det, wo alli erwarted weret,<br \/>\ngang i ana.<\/p>\n<p><em>Johannes Widmer<\/em><\/p>\n<p><strong>Mein Atem<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In meinen Tieftr\u00e4umen<br \/>\nweint die Erde<br \/>\nBlut<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Sterne l\u00e4cheln<br \/>\nin meine Augen<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Kommen Menschen<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">mit vielfarbnen Fragen<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Geht zu Sokrates<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">antworte ich<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Vergangenheit<br \/>\nhat mich gedichtet<\/span><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\nich habe<br \/>\ndie Zukunft geerbt<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mein Atem hei\u00dft<br \/>\nJetzt<\/span><\/p>\n<p><em>Rose Ausl\u00e4nder<\/em><\/p>\n<p><strong>Z\u00e4hle die Mandeln<\/strong><\/p>\n<div class=\"row\">\n<section class=\"gedicht-rechts span9\">\n<div class=\"gedicht-originaltext \">\n<p>Z\u00e4hle die Mandeln,<br \/>\nz\u00e4hle, was bitter war und dich wachhielt,<br \/>\nz\u00e4hl mich dazu:<\/p>\n<p>Ich suchte dein Aug, als du\u2019s aufschlugst und niemand dich ansah,<br \/>\nich spann jenen heimlichen Faden,<br \/>\nan dem der Tau, den du dachtest,<br \/>\nhinunterglitt zu den Kr\u00fcgen,<br \/>\ndie ein Spruch, der zu niemandes Herz fand, beh\u00fctet.<\/p>\n<p>Dort erst tratest du ganz in den Namen, der dein ist,<br \/>\nschrittest du sicheren Fu\u00dfes zu dir,<br \/>\nschwangen die H\u00e4mmer frei im Glockenstuhl deines Schweigens,<br \/>\nstie\u00df das Erlauschte zu dir,<br \/>\nlegte das Tote den Arm auch um dich,<br \/>\nund ihr ginget selbdritt durch den Abend.<\/p>\n<p>Mache mich bitter.<br \/>\nZ\u00e4hle mich zu den Mandeln.<\/p>\n<p><em>Paul Celan<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/section>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonne stillst die wunde Pein Sonne stillst die wunde Pein und enttauchst dem Herzen mein jene Sonnenglutes Macht, die den Mensch zum Sch\u00f6pfer macht. Annette Goepfert &nbsp; &nbsp; Ich glaube an das Alter Und dann eines Tages alt sein Und noch lange nicht alles verstehen, nein, aber anfangen, aber lieben, aber ahnen, aber zusammenh\u00e4ngen mit &hellip; <a href=\"https:\/\/www.poetik.ch\/?page_id=1116\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Gastautoren<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":4,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1116","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.poetik.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1116","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.poetik.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.poetik.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.poetik.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.poetik.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1116"}],"version-history":[{"count":26,"href":"https:\/\/www.poetik.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1116\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1771,"href":"https:\/\/www.poetik.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1116\/revisions\/1771"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.poetik.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1116"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}